Experimentum Versio

Experimentum Versio


Das EXPERIMENTUM VERSIO beinhaltet den Austausch von einer künstlerischen Arbeit und dessen weitere Bearbeitung durch den anderen Partner. Es werden Bilder, Drucke, oder Plastiken auf dem Postweg ausgetauscht, dem jeweiligen anderen Partner als „Intervention“, „Impuls“ oder „Störung“ zugesandt. Ein Experiment beginnt mit einer Skizze, einem Text oder einer Idee, die verschiedene Stadien durchläuft. Ohne gemeinsamen Konsens können beide Partner die Entwicklung des Experiments steuern. Es entstehen Arbeiten die sich aufeinander Beziehen oder Themen die sich überlagern. Ein Bild wird mit Inhalt oder Emotion aufgeladen, wieder übermalt oder verändert, weitergedacht oder variiert.

 

Dieser Vorgang wird in graphischen oder schriftlichen Dokumentationen festgehalten, in einer Art „Technical Field Report“ (TFR). Es können somit Gedankengänge und Einflüsse nachverfolgt und Konzepte entwickelt werden. Im Gegensatz zur digitalen Kommunikation werden die Arbeiten im „analogen“, im realen Raum ausgeführt und gezeigt.


Es soll kein Gesamtwerk entstehen sondern eine Vielfalt von verschiedenen Arbeiten. Die Chronologie der Experimente steht hierbei nicht im Vordergrund sondern die Sammlung von Kontaktaufnahmen, Treffpunkten und Produktionen.

 

Die Experimente sind Malerei, Druckgraphik, Film, Text und Plastik. Techniken werden verbunden und als Variation angewendet. Es werden keine Lösungen ausgearbeitet sondern Erfahrungswerte festgehalten oder Ansätze studiert. EXPERIMENTUM VERSIO können zwischen und mit verschiedensten Partnern durchgeführt werden.


Im Juni 2014 wurde im Rahmen des Events "Taiserdorf lebt, Taisersdorf bebt" eine Zusammenstellung der entstanden Objekte präsentiert.

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